Fever

Fever ★★★½

Isabel Sarli gefangen in der Trauer um ihren verstorbenen Mann, aus der heraus sie eine sexuelle Obsession für ihr Pferd entwickelt. Dieser Film ist in der Auflösung von sinnvollen Handlungsstrukturen äußerst avantgardistisch geraten - wie ein Kreisel drehen sich Handlung, Bilder und Flashbacks um Sexszenen zwischen ihrem Hengst und einer Stute. Was Fantasie der Filmfigur, was Handlungsrealität ist, verschwimmt. FIEBRE spielt am Ende mit zahllosen Variationen des gleichen Bildes: Expliziter Pferdesex und das daraus entstehende Verlangen der Protagonistin, welches vergebens ist und unbefriedigt bleibt. Trotz der dem Thema inhärenten Tragik und der wunderbar unfassbaren Sodomie-Grundidee dann doch etwas ermüdend...