Dune

Dune ★★★★½

Genre: 10/10 | Gesamt: 9/10

Denis Villeneuve ist ein facettenreicher Regisseur und aus meiner Sicht einer der begabtesten Filmemacher unserer Zeit. Das hat er in den letzten Jahren mehr als bewiesen. Er kann Geschichten sowohl episch und groß, als auch tiefgreifend und analytisch erzählen. In Dune vereint er beide Seiten auf eine einzigartige Weise.

Die Welt rund um Dune ist gigantisch und gleichzeitig doch so greifbar. Ein ganzes Universum mit verschiedensten Häusern, Planeten, Ideologien und Kulturen wird anhand einzelner Schicksale beleuchtet, sodass bei der Tragweite jener Geschichte und der riesigen Welt, in der sie spielt, nie der Bezug zu den Figuren verloren geht. Dass eine solche Inszenierung funktioniert, liegt neben der bombastischen Visualität und Zimmers brachialem Score vorallem an Chalamet, Ferguson, Isaac und Skarsgård, die den Film mit ihrer Präsenz tragen. Durch deren Augen lernt man Herberts Universum in dessen Größe kennen. Man wird mit dem Kampf zweier mächtiger Häuser konfrontiert. Man spürt den Einfluss des Imperators. Man weiß um die Bedeutung von "Spice", welches über die Zukunft und den Bestand eines Hauses entscheiden kann.

Dune ist ein bildgewaltiger SciFi-Epos, dessen Wucht und Tragweite nicht nur durch riesige Sets und eindrucksvolle Shots, sondern auch durch einzelne Figuren und deren Schicksal erlebbar gemacht wird. Es ist ein Kinoerlebnis par excellence und der Auftakt in ein Universum, von dem wir noch Großes zu erwarten haben, denn eines verspricht der Film in seiner letzten Szene:

"Das ist erst der Anfang."

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