Clara

Clara ★★★½

Regisseur und Autor Akash Sherman ist definitiv ein Freund des Universums. Die Art und Weise, wie er zitiert und thematisches Zeitgeschehen einbindet, ist leidenschaftlich.
Hinzu kommen tolle Bilder, die wohl das Hubble Weltraumteleskop aufgenommen hat - gepaart mit melancholischer Musik, beschreibt es die Stimmung des Films sehr gut. Es hat etwas von Terrence Malick, jedoch deutlich limitierter und nicht so anstrengend.

A billion stars (deutscher Titel) hat mich sehr an I, Origins erinnert. Sowohl von der guten schauspielerischen Leistung, als auch der Vibe und das Skript als Gesamtwerk. Ich denke aber, dass 90 Minuten Gesamtlänge gereicht hätten, denn mit 105 Minuten trat kurz vorm finalen Drittel eine zähe Szenenabfolge auf.

Dennoch mochte ich Clara. Ich habe nichts erwartet und habe einen Film bekommen, der wohl daran erinnern soll, dass nicht alles naturwissenschaftlich beweis- und erklärbar ist, dass wir nicht vergessen dürfen, dass es auch Zufälle, oder Wunder gibt. Oder beides. Oder etwas von dem wir (noch) nichts verstehen.