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  • Parasite

    Parasite

    ★★½

    Arme Familie versucht zu überleben, indem sie reiche Familie übers Ohr haut. Im Stile Asiens begleiten die symbolhafte Handlung (alle sind hier Parasiten) anstrengender Slapstick, schwülstiges Gerede und grafische Gewalt. Warum es für dieses nette, absurde Theater aber so viele Oscars gab, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. SNOWPIERCER vom selben Regisseur war nämlich um Welten besser!

  • Der Räuber Hotzenplotz

    Der Räuber Hotzenplotz

    ★★★★★

    Traumhaft gelungene Kultbuch-Adaption aus den Siebziger Jahren mit Nachkriegsstar Josef Meinrad in der Rolle des bösen Zauberers Petrosilius Zwackelmann und Gert »Dr. Mabuse« Fröbe als polterndem Räuber Hotzenplotz. Ein unterhaltsamer Bonus: Bemerkenswerter Auftritt einer folkloristischen Mittelalterband mit sozialkritisch angehauchten Liedern rund um Wachtmeister Dimpfelmoser und sonstige Reaktion. Fazit: Antiautoritärer Zeitgeist und große Schauspiellegenden reichen sich vor uriger Fachwerk-Kulisse das Händchen, einfach wunderbar!

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  • Commando

    Commando

    ★★★★★

    PHANTOM KOMMANDO ist hemmungslose Achtziger Omnipotenz-Action auf ihrem gloriosen Höhepunkt: Alle Regeln sind aufgehoben, wenn Schwarzenegger Heere von Gegnern wegmäht, Telefonzellen zerknüllt, Baumstämme spazieren trägt, sich schwarze Tarnstreifen auf die Muckis malt und Boy George verkaspert, nur um seine zuckersüße Latzhosen-Tochter aus den feisten Fängen eines adipösen Freddie-Mercury-Surrogats zu befreien. 
    Allzu ernst hat Arnie die Sache damals nicht genommen. Die von ihm erdachte Szene, in der er spaßeshalber einem Bösewicht den Arm abhackt, um den Eigentümer dann damit zu erschlagen, wurde allerdings im Sinne eines minderjährigen Publikums geschnitten. Schade!

  • The Irishman

    The Irishman

    ★★★★

    Keine coolen »Original Gangster«, kein herziges »La Familia«, keine starke »Street Credibility«: Nur eine bittere, schier endlose Heldenreise in die Dunkelheit... Scorsese hat den Mafia-Mythos mit erschaffen und reißt ihn in IRISHMAN bis auf das Fundament nieder. Immer, wenn man gerade denkt, der siebente Höllenkreis wäre erreicht, bricht eine weitere Stütze weg und der nächste, noch tiefere Schlund öffnet sich vor uns. Unser Protagonist wappnet sich mit Empfindungslosigkeit, was die Sache am Ende aber nur noch schlimmer macht. Erbarmungslos wird das Elend ausgeleuchtet und es bleibt schließlich nur noch ratlose Leere. Grandios und grausam!