2001: A Space Odyssey

2001: A Space Odyssey ★★★★★

This review may contain spoilers. I can handle the truth.

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2001 zu beschreiben und das Werk in einer Kritik zusammen zu fassen, fällt mir - gelinde gesagt - sehr schwer.
Ich kann und möchte an dieser Stelle keine Analyse vornehmen, was Kubrick mit diesem Film letztendlich aussagen wollte.
Ich persönlich sehe in 2001 eine beeindruckende Darstellung der Geschichte der Menschheit in seiner Beziehung zur von ihm genutzten und geschaffenen Technik: angefangen beim Affen, der lernt, Werkzeuge zu benutzen, immer mehr Mensch und dabei auch immer gewalttätiger wird, bis hin zum Leben in Raumschiffen mit einer brillanten und 
scheinbar allwissenden künstlichen Intelligenz in Form des Computers HAL 9000. 
Kubrick präsentiert mit 2001 einen zähen Film, auf den man sich voll einlassen muss und der vielen sicherlich langweilig erscheinen wird.
Für mich erzeugen einzelne Szenen eine Intensität, wie ich sie selten erlebt habe und das meist vollkommen ohne gesprochene Worte. 
(„In den ersten 25 und den letzten 22min wird kein Wort gesprochen") (Wikipedia)
Gerade die hatten auf mich jedoch die größte Wirkung, zusammen mit der Untersuchung des Monolithen, die mich absolut sprachlos gemacht hat.
Mit nervenzerrendem Soundtrack über Kameraeinstellungen, von denen jede einzelne ein Bild in einer Galerie sein könnte, kürt sich Kubrick zum Meister der Komposition, der sichtlich spätere SciFi Größen wie Star Wars und Interstellar inspiriert hat. 
Ich genieße den Film über die volle Lauflänge und sehe in 2001 ein einzigartiges Werk der mir bekannten Filmgeschichte.