Alita: Battle Angel

Alita: Battle Angel ★★★½

Film Nr.14 im Kinojahr 2019


Filme, egal welchen Genres, lassen sich am besten im Kino genießen. Aber es gibt diese Filme, die für die ganz große Leinwand konzipiert wurden und erst dort in Kombination mit einem fetten Soundsystem ihre ganze Kraft entfalten. „Alita Battle Angel“ fällt in diese Rubrik. Wundervoll choreographierte, knallharte Action, eine interessante und potentialversprechende Welt, größtenteils sympathische Darsteller, die sich mächtig ins Zeug legen und die tollen Effekte, bei denen sich auch mal das 3D lohnt, machen „Alita Battle Angel“ zu einem sehr unterhaltsamen Blockbuster, welcher gerade einmal den Beginn einer Geschichte erzählt, die man in einem Film wohl kaum komplett abhandeln kann. Ich hätte mir tatsächlich noch etwas mehr Exposition gewünscht. In der Vorstellung, in der ich den Film gesehen habe, gab es am Ende noch etwas „Behind the Szenes“ Material, wo noch einmal auf die Motion bzw. Performace Capture Technik eingegangen wird, mit der Rosa Salazar ihre Figur spielt. Interessant und beeindruckend. 

Die eingewebte Lovestory hätte ich nicht zwingend gebraucht und auch die Entwicklung vom naiven Mädchen zur toughen Kampfmaschine war nicht immer zu hundert Prozent glaubwürdig. Die Antagonisten blieben zwar überraschend blass, doch letztlich benötigen sie nicht mehr Screentime. Warum ich das so sehe, lässt sich ohne Spoiler aber nur schwierig erklären. Das nur am Rande eines wirklich gelungenen Films. Hoffentlich generiert der Film so viel Einnahmen, dass ein Sequel produziert werden kann. 

Wie auch immer man am Ende zu diesem Film steht; es ist ein Erlebnis, diesen auf der großen Leinwand zu sehen und seine Wucht gerade in den Actionseqenzen mitzuerleben. Ich hatte großen Spaß. 
Unbedingt auf der größten Leihwand schauen, die ihr finden könnt.

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