She Never Died ★½

Oh Boi! Dieser Quasi-Nachfolger zu "He Never Died" den ich sehr, sehr gerne mag, konnte mich leider zu keinem Zeitpunkt mitreißen oder überzeugen. Hauptdarstellerin Olunike Adeliyi bemüht sich wirklich sichtlich, doch schafft sie es für mich überhaupt nicht eine ähnliche Intensität oder charismatisches Auftreten hier zu generieren wie es seinerzeit Henry Rollins geschafft hat. Da ja gerade die Performence von Henry Rollins im "Ersten" Teil wirklich DAS herausragende Element darstellte, fehlt nunmal hier in "She Never Died" ein ganz wichtiger Schauspielerischer Dreh- und Angelpunkt. Mehr wie Bedröppelt und wie Drei-Tage-Regenwetter herumzuschlurfen und hin und wieder mal "Die Bestie" (eher auch nicht sonderlich imposant dargestellt) rauszulassen hat sie hier nicht zu zeigen.

Zum Film ansich ist noch zu sagen. Sehr kontrast und farbarm, arm an Details, sehr ruhig und plätscherig vor sich hinzuschleifend steuert er auf ein dreiminuten Finale mit wenigen blutigen Details zu.

Fazit: Sehr sehr enttäuschend für mich. Vielleicht gehe ich jetzt zu hart mit dem Film ins Gericht und eine Zweitsichtung könnte eventuell etwas besänftigen, aber mein momentaner Eindruck ist dann schon schwere Enttäuschung.