Freddy vs. Jason

Freddy vs. Jason ★★★½

"Freddy vs. Jason", wer könnte diesen Kampf wohl gewinnen? Zwei unsterbliche, ikonische Horrorfiguren des Popcornkinos treten gegeneinander an und ich war am Ring in der ersten Reihe mit dabei und hatte echt meinen Spaß.

Dies ist natürlich kein Film für Kritiker, es ist ein Film für Fans und genau aus dieser Warte heraus, beurteile ich auch den Film. Die Handlung ist extrem einfach und wenig mehr als ein recyceln von Ideen aus vorherigen Filmen der Serie. Es genügt zu wissen, dass sowohl Freddy als auch Jason aus dem Grab zurückkehren (wie ist natürlich völlig unbedeutend), um – wie immer – freche, eingebildete und unsympathische Teenager abzustechen, anzuzünden, zu foltern, zu erschießen, zu ertränken und weiß Gott was sonst noch.

Natürlich ist es (wie jeder Fan weiß) eine Todsünde, in diesen Filmen Sex zu haben, sich zu besaufen oder Drogen zu nehmen und diejenigen, die sich nicht an diese Regeln halten, werden die Konsequenzen ihres verwerflichen Handels auf sehr unterschiedliche, blutige und makabre Weise zu spüren bekommen. Man muss aber schon sagen, dass "Freddy vs. Jason" in erster Linie Freddys Film ist. Seine Rolle im Film ist viel prominenter als die von Jason und allein die Tatsache, dass er - im Gegensatz zu Jason - redet und teilweise echt lustige One-Liner loslässt, ist ein großer Vorteil für ihn. Ich habe den Film aber trotzdem in mein Ranking der "13"-Filme aufgenommen.

"Freddy vs. Jason" ist für mich definitiv ein Guilty Pleasure innerhalb zweiter Guilty Pleasure-Reihen. Ich zähle ihn in beiden Filmreihen zu den besten Teilen. Er hat Charme und Witz und konnte mich mit seinem pechschwarzem Humor und seiner explosiven Unterhaltung (Was ist das am Ende bitte für eine Explosion !?!?! Da sieh ja im Vergleich dazu sogar die Explosion von Alderaan wie ein angezündeter Mäusefurz aus!!) innerhalb des Genres zufriedenstellen. Ich mag auch den perversen Charme und Humor von Robert Englund und es ist für mich unmöglich nicht zu lächeln, wenn er auf der Leinwand erscheint und nur seine Präsenz und sein Charisma bewahren ihn und den Film davor, vergessen zu werden (Wie bitte kann man Freddy vergessen? Die Antwort auf diese Frage bleiben die Macher übrigens bis zum Schluss schuldig!)

Fazit: "Freddy vs. Jason" ist ein besonders bedeutungsloser Film, aber ein ziemlich bedeutendes und unterhaltsames Stück sinnlosen Zeitvertreibs.

Mein "13" Ranking:
boxd.it/cHwgU

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