Once Upon a Time… in Hollywood ★★★★

Mit viel Hingabe aber doch etwas zu viel Ehrfurcht wiederbelebt Tarantino 161 Minuten lang das einstige Hollywood, bzw. seine ganz subjektive Illusion davon. Once Upon a Time... in Hollywood ist mehr Eintauchen als Erzählung, mehr Laudatio als Aufarbeitung und wirkt daher meist wie ein grober narrativer Flickenteppich mit einigen Zähigkeiten. Im Grunde ist sein neunter Film eine Mixtur aus Jackie Brown (Huldigung an eine vergangene Ära, bzw. Person/en) und Inglorious Basterds (ausgeschmückter, detailreicher Anachronismus). War schon echt in schöner Film, wenn auch die wirkliche Überwältigung fehlte.