• Mare of Easttown

    Mare of Easttown

    Psychologisch ausgefeilter Sechsstünder, der auch die Nebenfiguren mit einer hervorragenden Charakterzeichnung ausstattet und es schafft, über die gesamte Laufzeit zu fesseln. Kate Winslet quasi zum Greifen nahe.

  • Mortal Kombat

    Mortal Kombat

    ★½

    Einmal angenommen: Ihr hättet 15,99 € Budget zur Verfügung um zwei Stunden Spaß zu haben. In dieser Zeit bestünde der größte Nutzen darin, sich den Schädel soweit mit Bier zuzuschütten, dass alles bis dahin Erlebte und Gesehene, unter dem wohlig nebeligen Mantel einer Generalamnesie wieder aus dem Gedächtnis entschwindet. 


    Der Einfachheit halber, gehen wir da  einkaufen, wo es am billigsten ist, genau, bei A….(SÜD wohlgemerkt)

    Dort gibt es die billigste Plörre „Karlskrone Premium Pilsener“ zu 1,79 € je 6 x…

  • Memento

    Memento

    ★★★★

    Abgesehen von den erzählerischen Inversionsspielchen die Nolan hier trickreich, aber nicht wirklich innovativ, anwedet, erfreute ich mich auch heute wieder an der formal wie inhaltlich deutlichen Anlehnung an den klassischen Film Noir.

  • Big John

    Big John

    "Ich bin ein fröhlicher Horrorkapitalist!" John Carpenter

  • The Full Treatment

    The Full Treatment

    ★★½

    Val Guest versucht sich hier an Alfred Hitchcock und inszenierte für die kleine Falcon Filmgruppe, einer hundertprozentigen Tochter der Hammer Studios, dieses kleine Thrillerdrama. Ganz anders als sein Vorbild, schafft es Guest hier aber nicht, mit einer vielversprechenden Paranoiaprämisse und der sich langsam entspinnenden Dreiecksgeschichte, die notwendige Spannung zu erzeugen. Das ist im Grunde ziemlich Schade, denn der Film sieht, wie von Guest gewohnt, wieder richtig gut aus und Mrs. Sean Connery Diane Cilento, macht ihre Sache auch mehr als ordentlich.

    The hidden gems of Val Guest

  • Michael Cimino, God Bless America

    Michael Cimino, God Bless America

    Cimino, Schöpfer von mindestens drei veritablen Meisterwerken. Das ist deutlich zu wenig, für einen Regisseur seiner Könnerschaft. Rückblickend jedoch unausweichlich.

    Dass er als leicht größenwahnsinniger Pedant galt, spielt da keine wirkliche Rolle mehr!

  • Act of Violence

    Act of Violence

    ★★★★

    Angefixt durch die kollektiven Lobhudeleien über Robert Ryan zu Ring frei für Stoker Thompson, bin ich jetzt erst wieder auf „Akt der Gewalt“, einem Schuld und Sühne Thriller von Alfred Zinnemann aus seiner Prä-"High Noon" Phase in Hollywood, aufmerksam geworden.

    Der Film ist nicht weniger als der Archetypus eines Film Noir und wird in Zinnemanns, an Highlights nicht gerade armen, Œuvres geradezu sträflich vernachlässigt. Ryan spielt auch hier wieder ganz groß auf und bildet mit der Rolle des manisch dahinhumpelnden Joe, den perfekten Gegenpart zum panisch agitierten Frank, gespielt von Van Heflin.

    Der Film sollte meiner Meinung nach in keinem Filmkanon der besten (Noir-)Genrewerke fehlen!

  • Electra Glide in Blue

    Electra Glide in Blue

    ★★★★½

    Ein Film, wie ihn vermutlich nur das New Hollywood Kino der beginnenden 70er Jahre hervorbringen konnte und der mit seiner symbolhaften Schrägheit sicher nicht jedermanns Sache sein dürfte.

    Fast vergessen in meiner Wahrnehmung, hatte ich den Streifen zunächst vornehmlich als Beitrag zu den damals sehr beliebten Bikerfilmen im Gedächtnis, die im Zuge des Erfolges von „Easy Rider“ in Scharen das Licht der Leinwände erblickten. „Harley Davidson 344“ zeigte sich mir, bei wiederholter Betrachtung dann, aber als das genaue Gegenteil des…

  • The Set-Up

    The Set-Up

    ★★★★

    Handwerklich erstklassiger Film Noir aus dem Boxer- und Wettmafia-Milieu, der großen Einfluss auf spätere Genrewerke hatte. Wise schafft es mit seiner Inszenierung, jegliches Gefühl von Distanz aufzuheben und das ganze existenzielle Dilemma seines Protagonisten (wahnsinnig gut: Robert Ryan) aus nächster Nähe in und um den Boxring zu beobachten.

    Wie kurze Zeit später "Zwölf Uhr Mittags", wird auch "Ring frei für Stoker Thompson" in Echtzeit erzählt. Ähnlich der Zeitnahme im Ring, fährt zu Beginn und Ende des Films die Kamera an…

  • Dr. Cyclops

    Dr. Cyclops

    ★★★½

    Relativ unbekannter Genrebeitrag des "King Kong" und "Graf Zaroff" Regisseurs Ernest B. Schoedsack zur Schrumpfmenschenthematik, wie sie später Jack Arnold mit seinem "Incredible Shrinking Man" zur Berühmtheit brachte.

    Die Rückproeffekte, Riesenrequisiten und Matte Paintings sehen auch heute noch toll aus und das grünstichige Technicolorbild, verleiht dem peruanischen Dschungelset eine wunderschöne Patina.

    Der Darsteller des titelgebenden Professors, Albert Dekker, machte später als Politiker und auf Grund seines skurrilen und sehr rätselhaften Todes von sich Reden. Spannend also nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera!

  • Cherry

    Cherry

    ★★

    „Hey Marty sieh mal, wir können auch Filme machen wie du es kannst!“...Äh...NEIN!

  • Palmer

    Palmer

    ★★★½

    Anrührendes und kompetent inszeniertes White Trash Drama von Fisher Stevens, der in den 80ern als Erfinder Ben in den "Nummer 5" Filmen seinen ersten Ruhm erntete. Der Timberlake macht seine Sache hier auch ganz ordentlich, wird aber regelmäßig von seinem jungen Co-Star Ryder Allen gegen die Wand gespielt. Macht mich jetzt doch leicht neugierig, was die Damen und Herren der Apfelkompanie noch so alles im Programm haben.